Wir haben sowohl die klassische Bolognese mit Hackfleisch als auch die vegane Variante selbst zubereitet. So konnten wir direkt vergleichen, ob es einen großen Unterschied im Geschmack gibt – und haben erlebt, dass nachhaltige Alternativen genauso lecker sein können. Zusätzlich haben wir uns die CO₂-Werte unserer Gerichte mit dem interaktiven Klimarechner des Tagesspiegel angeschaut. Der Rechner bietet nicht nur die Möglichkeit, eigene Rezepte einzugeben, sondern zeigt auch zahlreiche Beispielgerichte mit bereits berechneten CO₂-Werten. So lässt sich leicht vergleichen, wie klimafreundlich verschiedene Mahlzeiten sind.Dabei zeigte sich ein deutlicher Unterschied: Eine Portion klassische Spaghetti Bolognese mit Rinderhack verursacht rund 1,5 Kilogramm CO₂, während die vegane Variante nur etwa 387 Gramm CO₂ pro Portion ausstößt. Der größte Teil der Emissionen bei der Fleisch-Bolognese entsteht durch das Rindfleisch, das allein fast zwei Drittel der gesamten CO₂-Bilanz ausmacht. In der veganen Version stammen die Emissionen hauptsächlich aus Soßen, Gewürzen und pflanzlichen Zutaten wie Soja. Diese Zahlen machen deutlich, wie stark der Einsatz von Fleisch den CO₂-Fußabdruck eines Gerichts erhöht. Mit pflanzlichen Alternativen lässt sich der Ausstoß um mehr als zwei Drittel reduzieren. Solche Tools helfen dabei, ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, wie eng Ernährung und Klimaschutz zusammenhängen – und wie einfach es sein kann, den eigenen Teller klimafreundlicher zu gestalten.
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https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/co2-bilanz-von-essen-der-klimarechner-fuer-deine-kueche



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