Im Rahmen unseres Projekts „Klimaschutz auf dem Teller“ haben wir anderen Schülerinnen und Schülern unserer Schule unsere Arbeit vorgestellt. Zunächst zeigten wir Experimente, die wir in der Klima Arena kennengelernt und anschließend aufwendig nachgebaut hatten. Mit ihnen konnten wir die Grundlagen des Klimawandels anschaulich erklären.Danach präsentierten wir unser Projekt und berichteten, was wir gelernt haben. Dabei zeigten wir, wie leicht jeder durch kleine Veränderungen im Alltag, besonders bei der Ernährung, einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.Wir haben uns gefreut, unser Wissen weiterzugeben und andere für das Thema Klimaschutz zu begeistern.
Während sich ein Teil der Gruppe intensiv auf die bevorstehende Präsentation vorbereitete, war der andere Teil bereits praktisch in der Küche aktiv. Dort wurde ein Chili sin Carne zubereitet – also nicht mit klassischem Hackfleisch, sondern mit einem pflanzlichen Hackfleisch-Ersatzprodukt.
Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich dabei mit der Frage, wie gut vegetarische Alternativen im Geschmack, in der Konsistenz und in der Verarbeitung mit herkömmlichem Hackfleisch mithalten können. Gemeinsam wurden Zutaten vorbereitet, Gewürze abgestimmt und das Gericht Schritt für Schritt gekocht.
Parallel dazu arbeitete die zweite Gruppe an ihrer Präsentation.
Veganes Hack oder echtes Hackfleisch?
Im Rahmen unseres Projekts haben wir untersucht, welchen Beitrag eine bewusste Ernährung zum Klimaschutz leisten kann. Dazu haben wir veganes Hackfleisch und konventionelles Hackfleisch hinsichtlich Farbe, Geschmack, Konsistenz, Nährwerten und Nachhaltigkeit verglichen.
Unsere Recherchen zeigten, dass moderne pflanzliche Alternativen dem Originalprodukt sehr nahekommen und gleichzeitig deutlich weniger Ressourcen wie Wasser, Fläche und Energie benötigen. Dadurch verursachen sie in der Regel geringere Treibhausgasemissionen und können einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Gleichzeitig haben wir uns mit dem verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln beschäftigt und den Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum untersucht. Dabei wurde deutlich, dass Wissen über Lebensmittelkennzeichnungen helfen kann, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und Ressourcen zu schonen.
Außerdem haben wir uns mit den gesundheitlichen Aspekten einer veganen Ernährung auseinandergesetzt und festgestellt, dass bestimmte Nährstoffe wie Vitamin B12, Vitamin D, Jod, Selen und Zink bewusst berücksichtigt werden müssen. Eine nachhaltige Ernährung bedeutet daher nicht nur Klimaschutz, sondern auch eine ausgewogene und gut geplante Nährstoffversorgung.
Unser Projekt zeigt, dass jede Konsumentscheidung Auswirkungen auf Umwelt und Klima hat. Pflanzliche Alternativen bieten die Möglichkeit, den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verringern, ohne dabei auf Geschmack und Genuss verzichten zu müssen. Deshalb sehen wir in einer stärker pflanzenbasierten Ernährung einen wichtigen Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit und aktivem Klimaschutz im Alltag.
Wir haben begonnen, uns mit vegetarischen und veganen Fleischersatzprodukten auseinanderzusetzen. Den Auftakt unserer kleinen Testreihe macht der vegane Schinken Spicker der Rügenwalder Mühle.
Unser erster Eindruck: Die Reaktionen waren durchweg überraschend positiv. Viele hätten nicht erwartet, dass ein pflanzlicher Aufschnitt geschmacklich so nah an das klassische Vorbild herankommt. Besonders der Geschmack und die Konsistenz konnten überzeugen.
Am 15. April 2026 waren wir in der Klima Arena. Dort haben wir uns mit den Themen Klimawandel, Nachhaltigkeit und Zukunft beschäftigt.
Am Anfang haben wir eine Führung durch die Ausstellung bekommen und dabei viele Grundlagen zum Thema Klima gelernt. Es ging darum, wie der Klimawandel entsteht und was wir selbst dagegen tun können.
Anschließend haben wir einen Workshop besucht, in dem wir verschiedene Versuche gemacht haben. So konnten wir viele Dinge direkt selbst ausprobieren und besser verstehen.
Danach ging es für uns ins Gletscher-Kino, wo wir noch einmal spannende Eindrücke zum Thema Klima bekommen haben.
Zum Abschluss durften wir noch Elektro-Kart fahren, was ein echtes Highlight des Tages war.
Der Ausflug hat uns gezeigt, wie wichtig Klimaschutz ist und dass jeder von uns etwas dazu beitragen kann.
Ein großes Dankeschön geht an die Vector Stiftung, die die Busfahrt bezahlt hat, und an den Förderverein der Eichendorff-Realschule Gottmadingen, der den Eintritt, die Workshops und die Rallye finanziert hat.
Am Mittwoch, den 15.04.2026, steht für unsere Schülerinnen und Schüler ein ganz besonderer Ausflug an: Gemeinsam besuchen wir die Klima Arena, ein interaktives Erlebniszentrum rund um die Themen Klimawandel, Nachhaltigkeit und Zukunft.
Doch bevor es soweit ist, bereiten wir uns im Unterricht intensiv auf diesen spannenden Tag vor.
Einstieg: Brainstorming zum Klimawandel
Zu Beginn beschäftigen wir uns mit dem Thema Klimawandel in Form eines gemeinsamen Brainstormings. Dabei sammeln wir unser Vorwissen und tauschen erste Gedanken und Ideen aus.
Wichtige Begriffe verstehen
Im Anschluss erarbeiten wir zentrale Begriffe rund um den Klimawandel, um ein gemeinsames Verständnis zu schaffen und gut vorbereitet in den Ausflug zu starten.
Arbeiten mit vorbereitetem Material
Zusätzlich nutzen wir Materialien, die uns die Klima Arena bereits vorab zur Verfügung gestellt hat. So können wir uns gezielt auf die Inhalte vor Ort vorbereiten und uns intensiver mit den Themen auseinandersetzen.
Ein großes Dankeschön
Ein besonderer Dank gilt der Vector Stiftung, die die Busfahrt ermöglicht, sowie dem Förderverein der Eichendorff-Realschule Gottmadingen, der den Eintritt und die Workshops finanziert. Durch diese großzügige Unterstützung wird dieser Ausflug für unsere Schülerinnen und Schüler überhaupt erst möglich.
Wir freuen uns!
Wir freuen uns auf einen interessanten und lehrreichen Tag in der Klima Arena und sind gespannt auf die vielen Eindrücke, die uns dort erwarten!
An unserer Schule gibt es in der Mensa jeden Tag nicht nur ein Fleischgericht, sondern zusätzlich auch ein vegetarisches Gericht. Dieses Angebot bietet allen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich bewusst für eine klimafreundlichere Mahlzeit zu entscheiden. Allerdings haben wir festgestellt, dass vielen gar nicht auffällt, welche Gerichte vegetarisch sind und welche positiven Auswirkungen diese Wahl haben kann. Deshalb wollten wir das vegetarische Angebot sichtbarer machen.
Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz haben wir zwei verschiedene Logos entworfen, die als Kennzeichnung für vegetarische Gerichte dienen sollen. Ziel war es, ein Symbol zu entwickeln, das sofort verständlich ist und gleichzeitig für Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein steht. Nach einiger Überlegung haben wir uns schließlich für ein Blatt entschieden, da es einfach, klar und direkt mit pflanzlicher Ernährung und Klimaschutz verbunden wird.
Anschließend haben wir uns mit unserem Mensabetreiber in Verbindung gesetzt und unsere Idee vorgestellt. Unser Wunsch ist es, dass dieses Blatt künftig im Speiseplan neben den vegetarischen Gerichten abgedruckt wird. So können alle Mitschülerinnen und Mitschüler auf einen Blick erkennen, welche Gerichte vegetarisch sind und dass sie mit ihrer Essenswahl aktiv etwas Gutes für das Klima tun können. Wir hoffen, dass dadurch mehr Aufmerksamkeit auf das vegetarische Angebot gelenkt wird und sich noch mehr Schülerinnen und Schüler bewusst für diese nachhaltige Alternative entscheiden.
Gerade beschäftigen wir uns mit den theoretischen Grundlagen rund um nachhaltige Ernährung.
Dabei geht es um nachhaltiges Einkaufen, verschiedene Siegel, Vegetarismus, regionale und saisonale Lebensmittel, den Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeits- und Verbrauchsdatum, die richtige Lagerung von Lebensmitteln, virtuelles Wasser sowie darum, wie unser Essen mit dem Klima zusammenhängt.
Wie relevant diese Themen sind, zeigt ein Zitat von Johan Rockström vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung:
„Die globale Nahrungsmittelproduktion gefährdet die Stabilität des Klimas und die Widerstandsfähigkeit der Ökosysteme. Sie ist der größte Treiber für die Zerstörung der Umwelt und die Überschreitung der planetaren Grenzen.“
Die Auseinandersetzung mit diesen Inhalten helfen uns dabei, Zusammenhänge zu verstehen und Handlungskompetenzen für den Alltag und eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln.
Im Rahmen unseres Projekts „Klimaschutz auf dem Teller“ haben wir heute zwei beliebte Burger-Varianten direkt miteinander verglichen: einen Burger mit Gemüsebratling und einen klassischen Burger mit Fleischküchle. Ziel war es nicht nur, den Geschmack zu testen, sondern auch darüber nachzudenken, wie unterschiedliche Zutaten den CO₂-Fußabdruck unserer Mahlzeiten beeinflussen.
Während der Gemüsebratling mit frischen Aromen und einer leichten, würzigen Textur überzeugen konnte, brachte das Fleischküchle die gewohnte, herzhafte Geschmackstiefe mit. Beide Varianten haben ihren Reiz – doch im Kontext von Klimaschutz und nachhaltiger Ernährung lohnt sich ein Blick über den Tellerrand hinaus. Unser Projekt zeigt: pflanzenbasierte Alternativen können genauso lecker sein wie klassische Rezepte und gleichzeitig einen Beitrag zu einer klimafreundlicheren Ernährung leisten.
Mit unserem Vergleich wollen wir bewusst machen, wie sich Essensentscheidungen auf den Klimafußabdruck auswirken können – ganz im Sinne von Klimaschutz auf dem Teller, wo wir zeigen, dass nachhaltige Ernährung nicht nur gut schmeckt, sondern auch gut fürs Klima sein kann.